Herausforderungen annehmen und meistern


Das Prinzip (#2) der Schwelle 

Jeder Mensch hat eine persönliche Schwelle bei der Bewältigung von Herausforderungen, die ihm das Leben präsentiert. Diese Schwelle basiert auf der Struktur seiner inneren Landkarte der Realität – seinem Verständnis davon, wer er ist und wie er die Welt um sich herum versteht.

Wenn Ihre Landkarte der Realität mit Ihrer Umgebung souverän umgehen kann, fühlen Sie sich wohl. Es gibt aber immer wieder Ereignisse, die wir als Herausforderungen empfinden. Dann fehlen Ihrer Inneren Landkarte Informationen, so dass Ihre Bewältigungskapazitäten (Ihre Schwelle) nicht mehr ausreichen und Sie fühlen sich gestresst. Diesem Stress versuchen Sie mit verschiedenen Bewältigungsmechanismen, die Sie in Ihrer Kindheit etabliert haben, entgegenzuwirken. Dazu gehören Arbeits-/Wut, Depressionen, Angst, Drogenmissbrauch, Essen, Trinken und andere, die als gesünder gelten, wie z.B. Sport, Gespräche mit Freunden, Isolation und viele andere.

Alle dysfunktionalen Gefühle und Verhaltensweisen sind in Wirklichkeit Bewältigungsmechanismen, die bei dem Versuch eingesetzt werden, mit dem Stress beim Überschreiten dieser Schwelle umzugehen. Daher ist die Heilung für solche Gefühle und Verhaltensweisen, diese Schwelle zu erhöhen. Und nicht den Stress-Ursachen aus dem Weg zu gehen.

Dysfunktionale Gefühle und Verhaltensweisen werden viel weniger durch andere Menschen oder äußere Umstände verursacht, als wir gemeinhin glauben. Unabhängig davon, wie es uns im Allgemeinen erscheint.

Menschen mit einer hohen Schwelle bleiben glücklich, friedlich und zentriert, unabhängig davon, was um sie herum passiert. Durch das Akzeptieren dessen was ist (s. meinen letzten Blog), befähigen sie sich, innerlich ganz gesund und friedlich zu sein. Auch wenn eine Herausforderung ganz neu – unerwartet – stark – überwältigend scheint.

Wenn Menschen in ihrer Kindheit Traumata erleiden, reift ihre Schwelle nicht zu normaler Höhe. Solche Menschen erreichen das Erwachsenenalter mit einer niedrigeren Schwelle und sind daher viel häufiger in dysfunktionalen Gefühlen und Verhaltensweisen gefangen. Solche Menschen hatten keine Möglichkeit, ein gesundes Maß an Urvertrauen zu entwickeln.

Die Anhebung dieser Schwelle durch mentale Praktiken, die z. B. meinem mentalen Werkzeugkasten entnommen werden können führt dazu, dass dysfunktionale Gefühle und Verhaltensweisen geringer werden oder sogar verschwinden, weil die Schwelle schließlich so hoch wird, dass es für äußere Umstände nicht mehr so leicht ist Stress zu erzeugen.

In einem 20-minütiigen Kennenlerngespräch („Discovery Call") können Sie mehr über die 9 Prinzipien des Denkens erfahren und wie Sie sie nutzbringend für sich anwenden. Unter Anderem durch Anwendung verschiedener Techniken aus meinem mentalen Werkzeugkasten.

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